Politik
Syrien tritt OPCW bei
Syrien ist das insgesamt 190. Mitglied der Organisation, die am Freitag mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. Das syrische Regime um Präsident Baschar al-Assad hatte vor 30 Tagen einen Beitritt zur OPCW beantragt und stimmte damit der Vernichtung seines kompletten Chemiewaffen-Arsenals sowie aller Produktionsstätten zu. "Syrien hatte ausdrücklich um eine Beschleunigung des Verfahrens gebeten", sagte OPCW-Sprecher Luhan weiter. Ein 60-köpfiges Team von OPCW-Mitarbeitern und der Vereinten Nationen überwacht seit dem 1. Oktober die Zerstörung der Chemiewaffen in Syrien. Mit dem Beitritt des Landes gibt es nur noch sechs Länder, die kein Abkommen mit der OPCW ratifiziert haben, namentlich Angola, Ägypten, Burma, Israel, Nordkorea und der Südsudan.
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