Politik
"Euro Hawk"-Debakel: Bundeswehr prüft Verzicht auf Signaltechnik &quo
GDN -
Die Bundeswehr lässt nun auch den Verzicht auf die 360 Millionen Euro teure Signaltechnik "Isis" prüfen, die ein Teil des gescheiterten Rüstungsprojekts "Euro Hawk" war. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel".
Bislang hatte man nach neuen Trägerplattformen für "Isis" gesucht. Nun habe Generalinspekteur Volker Wieker das Beschaffungsamt am 4. November nach Angaben des Verteidigungsministeriums angewiesen, "mindestens einen Lösungsvorschlag ohne die Nutzung von ,Isis‘ zu erarbeiten", so das Magazin. Geprüft würden jetzt "marktverfügbare Produkte", etwa ein mit einem israelischen Aufklärungssystem ausgerüsteter Gulfstream-Jet. Bis Jahresende sollen die Ergebnisse der Prüfung vorliegen. De Maizière hatte sich in der "Euro Hawk"-Affäre im Sommer mit dem Hinweis verteidigt, das Geld für "Isis" sei "sinnvoll investiert", weil diese Technik auch ohne die Drohne nutzbar sei. Aber die Beschaffung einer neuen Komplettlösung könnte günstiger sein als das Festhalten an "Isis".
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