Politik
Designierte Juso-Bundesvorsitzende lehnt Große Koalition ab
GDN -
Johanna Uekermann, die sich am Wochenende zur Juso-Bundesvorsitzenden wählen lassen will, hat sich gegen die Große Koalition ausgesprochen. Sie stellt sich damit hinter eine entsprechende Erklärung von sieben Landesverbänden der Jungsozialisten.
"Ich bin ebenfalls der Auffassung, dass es Punkte gibt, bei denen die SPD gut verhandelt hat", sagte Uekermann, derzeit stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende, der "Welt" zum Koalitionsvertrag. "Wesentliche Punkte fehlen mir aber: Dazu gehören der Kurswechsel in der Europa-Politik, echte Verbesserungen für junge Menschen und wirksame Maßnahmen, damit sich die Schere zwischen Arm und Reich schließt." Rund 475.000 SPD-Mitglieder sind bundesweit dazu aufgerufen über die Regierungsbildung ihrer Partei zu entscheiden. Am 14. Dezember soll das Ergebnis bekanntgegeben werden. SPD-Parteichef Sigmar Gabriel rechnet mit einer breiten Zustimmung.
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