Politik
Zeitung: Auch die Beamten wollen "Rente mit 63"
"Wir fordern die systemgerechte Übertragung von Verbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung, insbesondere der verbesserten Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten vor 1992 und der Verlängerung der Zurechnungszeit, in das Beamtenversorgungsrecht. Alles andere wäre sachlich nicht zu begründen und schlicht ungerecht", sagte der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Klaus Dauderstädt, der F.A.Z. In den Koalitionsverhandlungen waren die Auswirkungen der Rentenpläne auf die Beamten kein Thema. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass langjährig Versicherte, die 45 Beitragsjahre - einschließlich bis zu fünf Jahre Arbeitslosigkeit - vorweisen können, mit dem vollendeten 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Ruhestand gehen können. Diese abgesenkte Altersgrenze soll dann parallel zur "Rente mit 67" auf die Altersgrenze von 65 Jahren steigen.
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